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Acta Cassubiana


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Acta Cassubiana, t. 11
Gdañsk 2009, ss. 512


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Spis tre¶ci

CZÊ¦Æ I. Studia i materia³y
       Marek Cybulski (Gdañsk), Kaszëbizna w Trójmiescym - socjolingwistnô charakteristika
       Eugeniusz Go³±bek (Chwaszczëno / Chwaszczyno), Spiérka o wzór lëteracczi kaszëbiznë
       Du¹an-Vladislaw Pa¾djerski (Gdañsk), Kaszubskie w±tki w S³owniku etymologicznym jêzyka serbskiego
       Tomasz Derlatka (Lipsk), "Ich melde gehorsamst, Jesusmaria! Es stimmt nicht!" - Oder Literaturtheorie und Problem der "kleinen"
          Literaturen (Erwägungen am Beispiel des "literarischen Raumes")
       Jens Stüben (Oldenburg), Zwischen Lokalgeschichte und Kulturpolitik. Zur Literatur der Freien Stadt Danzig der Jahre 1920 bis 1933
       Zenon Lica (Gdañsk), Polskie adaptacje morfologiczne nazwisk pomorskich genetycznie niemieckich
       Ma³gorzata Milewska-Stawiany (Gdañsk), O kaszubskich deminutywnych formacjach osobowych
       Ewa Rogowska-Cybulska, Marek Cybulski (Gdañsk), Obraz ksi±¿ki w dwu s³ownikach kaszubszczyzny literackiej (Ramu³ta i Go³±bka)
       Danuta Stanulewicz (Gdañsk), S³ownictwo barw w jêzyku kaszubskim - próba ustalenia zbioru nazw podstawowych
       Jerzy Treder (Gdañsk), O frazeologii dialektalnej ponownie
       Lucyna Warda-Radys (Gdañsk), Mowa zwierz±t w S³owniku gwar kaszubskich Bernarda Sychty
       Leszek Selin (Jastarnia), Nazwy zwierz±t i ich funkcje w Modrej krainie Alojzego Budzisza (w przek³adzie Jana Drze¿d¿ona)
       Lutz Oberdörfer (Greiswald / Gryfia), Die Entstehung der Freien Stadt Danzig im internationalen Kontext
       Józef Borzyszkowski (Gdañsk), O problematyce kaszubskiej na ³amach "Rocznika Gdañskiego" 1927-2006
       Urszula Kêsikowa (S³upsk), O pewnym typie porównañ w Remusie Majkowskiego

CZÊ¦Æ II. Pomorskie syntezy i refleksje uczonych
       Kazimierz Koz³owski (Szczecin), Wokó³ procesów spo³ecznych i losów
jednostek na Pomorzu Zachodnim 1945-2009

CZÊ¦Æ III. Materia³y ¼ród³owe
       Lidia Pszczó³kowska (Gdañsk), Lech B±dkowski w spu¶ci¼nie Marii
Boduszyñskiej-Borowikowej (1910-1992)
       Józef Borzyszkowski (Gdañsk), Lech B±dkowski do Tadeusza Fiszbacha,
sekretarza KW PZPR w Gdañsku. (Korespondencja z lat 1971-1973)
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ZUSAMMENFASSUNG

Marek Cybulski
Kaschubische Sprache in der Dreistadt - eine soziolinguistische Charakteristik

Der vorliegende Artikel bezieht sich auf die Lage der kaschubischen Dialekte, sowie auch der kaschubischen Schriftsprache auf dem Gebiet der so genannten Dreistadt (Gdañsk - Gdynia - Sopot) in der Vergangenheit und der Gegenwart. Die Ausarbeitung beinhaltet eine Charakteristik der kaschubischen Sprache in den heutigen Stadtgrenzen von Gdañsk, Gdynia und Sopot, sie schildert auch die aktuellen Angaben über die Kenntnisse und die Verwendung des Kaschubischen durch die Stadteinwohner, die sich selber als Kaschuben bezeichnen, sowie auch die Arten ihrer sprachlichen Aktivitäten (wie z.B. kaschubischsprachige Verlage, Medien, Bildung).
Der Verfasser stellt die These, dass die uralte Tendenz zur Einschränkung der geografischen und sozialen Reichweite des Kaschubentums heutzutage als gestoppt oder sogar als rückgängig gelten kann, was aber nicht den in der Dreistadt geborenen Kaschuben, sondern den Ankömmlingen aus der Kaschubei zu verdanken ist.

Eugeniusz Go³±bek
Der Streit um das Modell der literarischen kaschubischen Sprache

Die Ausarbeitung von Eugeniusz Go³±bk "Spiérka o wzór lëteracczi kaszëbiznë" ("Der Streit um das Modell der literarischen kaschubischen Sprache") befasst sich mit einigen Standardisierungsfragen der literarischen kaschubischen Sprache, die nicht nur für Kaschubisch, sondern auch für ähnliche, innerlich stark differenzierte regionale Sprachen typisch sind. Literarische Werke in der kaschubischen Sprache entstanden seit der Mitte des
19. Jahrhunderts in verschiedenen Dialekten, von den nördlichen bis zu den südkaschubischen Mundarten. Noch bis zum Ende der 80er Jahre des
20. Jahrhunderts blieb die Frage der literarischen kaschubischen Schriftsprache unentschieden.
Der Autor des Artikels, der selber biblische Texte ins Kaschubische übersetzte (das Neue Testament und Psalmen), sowie auch u.a. "Regeln der kaschubischen Rechtsschreibung" und "Normatives Wörterbuch der kaschubischen Sprache" verfasste, ist als Befürworter und Förderer dieser literarischen kaschubischen Sprache bekannt, die sich auf mittelkaschubischen Dialekten stützt. Go³±bek meint, dass die Mundarten der Mittelkaschubei die meisten sprachlichen Merkmale aller kaschubischen Sprachviel-fältigkeit enthalten sollen. In seinem Artikel bezieht er sich sehr kritisch auf sprachliche Überlieferung und lexikographische Errungenschaften der Schriftsteller aus dem Milieu der alten Zeitschrift "Zrzesz Kaszëbskô" - Jan Trepczyk (1907-89) und Aleksander Labuda (1902-81) - die in ihren am Ende des 20. Jahrhunderts veröffentlichten polnisch-kaschubischen Wörterbüchern eine literarische kaschubische Sprache mit vielen eigenen Wortbildungen förderten, mit denen sie authentische, noch in der lebendigen Sprache existierende Wörter ersetzt hatten.
E. Go³±bk arbeitet seit einigen Jahren an einem neuen, großen polnisch-kaschubischen Wörterbuch, das im Wesentlichen auf der gesprochenen Sprache basieren wird, die von solchen Sprachwissenschaftlern wie Stefan Ramu³t, Friedrich Lorentz und Pf. Bernard Sychta in der schriftlicher Form festgehalten wurde. In seinem Artikel vergleicht Go³±bk das eigene Wörterbuch mit dem Lexikon von J. Trepczyk (veröffentlicht 1994 in Gdañsk) und verweist auf die Tatsache, dass Trepczyk oft polnischähnlichen Wortschatz ignorierte, und statt dessen Neologismen vorschlug, die entweder von ihm oder von A. Labuda stammten. Der Grund für dieses Verhalten sollte die ursprüngliche Absicht sein, ein Lexikon der polnisch-kaschubischen sprachlichen Differenzen zu erstellen.

Dusan-Vladislav Pa¾djerski
Kaschubische Motive im Etymologischen Wörterbuch der Serbischen Sprache
Der vorliegende Artikel befasst sich mit den kaschubisch-serbischen sprachlichen Parallelismen, die in den zwei ersten Bänden des Etymologischen Wörterbuch der Serbischen Sprache vorkommen. Der Verfasser konzentriert sich auf drei Wortgruppen: 1. Parallelismen, die durch Autoren des Wörterbuchs in den Stichwörtern berücksichtigt wurden; 2. Serbisch-kaschubische Parallelismen, die von Autoren des Wörterbuchs mit dem Kaschubischen nicht verbunden wurden, obwohl sie in der kaschubischen Sprache anwesend sind (z.B. baba); 3. Parallelismen, die von Autoren des Wörterbuchs übersehen wurden, obwohl sie aus verschiedenen Gründen ihren Platz im analysierten Wörterbuch dürften gefunden haben.

Zenon Lica
Polnische morphologische Adaptationen von pommerschen Nachnamen deutscher Herkunft
Der Verfasser der vorliegenden Ausarbeitung stellt hier Methoden der grammatischen Integrierung von pommerschen Nachnamen deutscher Herkunft in die Struktur der polnischen Sprache dar. Wie seine Analyse des Personalnamensprachmaterials ergab, soll ein Transfer von Flexions- und Wortbildungsmorphemen zur Korrelation der grammatischen Funktion in der Ausgangs- und in der integrierenden Zielsprache führen. Und so können Morpheme, die zum System der deutschen Sprache gehören, aufgrund vom Ausgleich zu einem anderen Sprachmuster auch in der Rede der polnischen Sprache auftauchen. Im Falle von suffixalen Nachnamen entstehen dann sprachliche Hybriden, die als Folge von Substitution eines fremden Namens mit Hilfe von einem zusätzlichen wortbildenden Suffix abgeleitet wurden, welches im Originalwort nicht vorkommt, z.B. Almanowski (Alman + -owski); oder nur der fremde Wortstamm wird übernommen, während das Suffix übersetzt wird, z.B. Windorbski (Windorb + -ski nach Dt. -er); oder auch wird an den heimischen Wortstamm das fremdsprachige Suffix angehängt, z.B. beim kaschubischen Nachnamen Bulman (von bula + man).
Suffixale Nachnamen werden also von Personal- und Ortsnamen mit dem Formans -ski und seinen Ableitungen oder auch mit Hilfe vom Transfer anderer Suffixe wie -ik, -in, -czyk, -ewicz // -owicz gebildet. Andererseits erfolgt die flexivische Anpassung der Nachnamen durch die Änderung von deutschem Vokalauslaut -e zur polnischer Nachsilbe -a der weiblicher Deklination, aufgrund von Re-Interpretierung der grammatikalischen Eigenschaften. Es ist auch merkenswert, dass in vielen Fallen die ursprüngliche deutsche Endung -e (Typus Linde) erhalten geblieben ist, während gleichzeitig das Paradigma von übernommenen Nachnamen geändert wurde.

Ma³gorzata Milewska-Stawiany
Von diminutiven personalen Wortbildungen im Kaschubischen

Das Hauptziel der vorliegenden Ausarbeitung besteht in der Darstellung der Funktionsweise von kaschubischsprachigen Diminutiven, die sich von appellativen Personalsubstantiven herleiten. Zur Forschungsgrundlage wurde dabei das wichtigste kaschubische Wörterbuch von Bernard Sychta. Aus seinem Sprachmaterial wurden insgesamt 174 Diminutiva auserwählt, unter welchen Derivative mit dem Formans -k (Diminutiva des ersten Grades) die Mehrheit bilden.
Die gewählten Sprachformationen bilden eine zahlreiche, semantisch gesehen differenzierte Klasse. In Hinsicht auf die Bedeutung des wortbildenden Wortstammes wurden folgende Gruppen genannt: allgemeine Namen, Namen der Verwandtschaften, Namen von Eigenschaftsträgern, Namen von Tätigkeitsausführenden, Namen von Nationalitäten, Namen von Berufen und Würden, von metaphorischen und expressiven Namen. Im einem Teil der Diminutiva überwiegt die intellektuelle Funktion. Die expressive Funktion kommt in diesen Derivaten zum Schein, die auf eine emotionelle Bindung, Zärtlichkeit, Respekt, Bewunderung u.ä. Gefühle im Bezug auf das jeweilige Subjekt hinweisen. Solche Diminutiva können auch auf Emotionen von Mitleid und Erbarmen verweisen oder auch - in einigen Kontexten - die Vertrautheit des Kommunikatsabsenders im Bezug auf irgendeine Person signalisieren. Eine getrennte Wortgruppe bilden pejorative Diminutiva, in welchen das Diminutivsuffix solche Gefühle wie Ironie, Missachtung, Verachtung ausdrücken.

Ewa Rogowska-Cybulska, Marek Cybulski
Das Bild des Buches in zwei Wörterbüchern der literarischen kaschubischen Sprache (von S. Ramu³t und E. Go³±bek)
Das Ziel der vorliegenden Ausarbeitung besteht in der Darstellung von einem Weltbild, welches im Laufe des Entstehungsprozesses der literarischen Sprachart in den Wörterbüchern der kaschubischen Sprache kreiert wurde. Als Beispiel werden hier die Verwendungen vom Lexem "ks±¿ka" ("das Buch") und seinen gleichstämmigen Synonymen genannt. Zur Grundlage der Analyse wurde dabei das Sprachmaterial aus zwei Wörterbüchern gewählt: S³ownik jêzyka pomorskiego, czyli kaszubskiego von Stefan Ramu³t, gesammelt und normalisiert von Jerzy Treder (herausgegeben 2003 in Gdañsk nach den Auflagen von der Akademie des Könnens aus dem Jahre 1893 und der Polnischen Akademie des Könnens aus dem Jahre 1993); und Kaszëbsczi s³owôrz normatiwny von Eugeniusz Go³±bek (herausgegeben in Gdañsk im Jahre 2005).
Die sprachliche Analyse von Verwendungen des Wortes ks±¿ka, dessen Designat zum Symbol der höheren Kultur wurde, aber auch in der Volkskultur bekannt ist, diente zur Beschreibung vom Weltmodell, welches von den Verfassern der Lexika der literarischen kaschubischen Sprache gebildet wird. Dieses Weltbild widerspiegelt sich in der Sprache und der entsprechenden Kultur. Verschiedene Funktionsweisen des erforschten Lexems zeigen genau, wie eine durchdachte Wortwahl und diverse Verwendungskontexte (z.B. lexikalischer, morphologischer, syntaktischer und genrespezifischer Art) nicht nur einige Fragmente der Elite- und der Volkskultur widerspiegeln, sondern auch die Poliwalenz der kaschubischen Sprache bilden lassen.

Danuta Stanulewicz
Der Wortschatz von Farbenbezeichnungen in der kaschubischen Sprache - ein Versuch der Feststellung einer Grundnamensammlung

Das Ziel der vorliegenden Ausarbeitung besteht in der Darstellung von Ergebnissen einer von der Verfasserin durchgeführten Umfrage, die zur Erforschung der Grundnamensammlung von Farbenbezeichnungen in der kaschubischer Sprache diente (z.B. in der polnischen Sprache zu den Grundnamen gehören folgende Adjektive: weiß, schwarz, rot, grün, gelb, blau, braun, violett, orange, rosa und grau). An der Umfrage nahmen 32 Personen teil (davon 21 Frauen und 11 Männer im Alter von 20 bis 70 Jahren), welche vor eine Aufgabe gestellt wurden, die voneinander gebrauchten kaschubischen Farbenbezeichnungen innerhalb von 5 Minuten auf einem Zettel aufzuschreiben.
Die Testergebnisse zeigen, dass die Sammlung von psychologisch relevanten Farben folgende Adjektive umfasst: biô³i "weiß", Poln. "bia³y"; czôrny "schwarz", Poln. "czarny"; zelony "grün", Poln. "zielony"; czerwóny "rot", Poln. "czerwony"; ¿ô³ti "gelb", Poln. "¿ó³ty"; bruny "braun", Poln. "br±zowy"; módri "blau", Poln. "niebieski"; szari "grau", Poln. "szary" und ró¿ewi "rosa", Poln. "ró¿owy". Die Ergebnisse weisen jedoch auf den großen Einfluss der polnischen Sprache auf kaschubischsprachige Farbenbezeichnungen. Zum Beispiel gaben die Teilnehmer das Adjektiv niebiesczi an, das sich im Kaschubischen - ähnlich wie im Altpolnischen - eigentlich nicht auf die blaue Farbe, sondern auf den Himmel bezieht. Sie verwendeten auch kaschubisierte polnisch-sprachige Farbenbezeichnungen wie pómarañczowi (orange, Poln. "pomarañczowy") und fioletowi (violett, Poln. "fioletowy") anstatt von kaschubischen lilewi (lila) und apfelzynowi (orange).

Jerzy Treder
Nochmals zur Frage der dialektalen Phraseologie
Der Artikel nimmt die Form einer Rezension von S³ownik frazeologiczny gwary Dêbna w Górach ¦wiêtokrzyskich (2005) von Maciej Rak an und stellt gleichzeitig eine Polemik mit dessen Auffassung der dialektalen Phraseologie im Allgemeinen dar, besonders in den Beispielen, wo als Argumente u.a. die kaschubische Phraseologie vorgetragen wurde. Zum Ziel der vorliegenden Ausarbeitung wurde darüber hinaus auch das Erinnern an den immer noch andauernden und akuten Bedarf an gründlicher Erforschung der polnischen Phraseologie. Es handelt sich hier vor allem um die Phraseologie von ¦wiêtokrzyskie-Gebirge (mit der Hauptstadt Kielce) und von der Kaschubei, aber auch um Redewendungsarten aus der Region von Marienburg und von Schlesien (besonders die Region von Teschen), gewöhnlich im Kontext von Phraseologien der verschiedenen Arten der polnischen Sprache. Der Autor bezieht sich dabei auf Werke u.a. von B. Sychta (Verfasser der ersten Ausarbeitung der kaschubischen Phraseologie) und - vor allem - von H. Górnowicz (Autor von der ersten im polnischen wissenschaftlichen Schrifttum Klassifizierung der dialektalen Phraseologie - hier: aus der Region von Marienburg) im Kontext der Phraseologie der allgemeinen polnischen Sprache.

Lucyna Warda-Radys
Die Tiersprache in S³ownik gwar kaszubskich ["Wörterbuch der kaschubischen Dialekte"] von Bernard Sychta

Die Grundlage der vorliegenden Ausarbeitung bildet der von Bernard Sychta in seinem S³ownik gwar kaszubskich na tle kultury ludowej [Wörterbuch der kaschubischen Dialekte im Kontext der Volkskultur] (Bd. I-VII, Wroc³aw 1967-1976) gesammelte Wortschatz. Hinsichtlich des großen Wörterreichtums wurden im Artikel lediglich diese Interjektionen dargestellt, die die Tierstimmen nachahmen; Verbe und Substantive, die die Tierstimmen imitieren, sowie auch Tiernamen und Metapher, die auf solchen Wörtern fußen, wurden ausgelassen. Zur Präsentation des Sprachmaterials wurde die Klassifizierung
von J. Strutyñski verwendet.
Aufgrund vom gesammelten Sprachmaterials lässt sich feststellen, dass die Kaschuben die Tiere "mit eigener Stimme" reden hören. Die Tierklänge versucht man jedoch in menschliche Sprache zu "übersetzen", d.h. möglichst genau (mit artikulierten Lauten) zu wiedergeben oder auch mit bereits existierenden Wörtern (der eigenen oder fremden Sprache) solche Wörter und Sätze zu formulieren, die mehr oder weniger eine reale Tierstimme imitieren sollen. Manchmal bilden solche Versuche eine Wortspielart mit Funktion eines komischen Effekts.
Aus den Tierstimmen versucht der Mensch, Belehrungen und Ratschläge, sowie auch Vorhersagen und Weissagungen herauszuhören. Die "Aussagen" von einzelnen Tierarten betreffen gewöhnlich nur ein Thema (z.B. Stimmen von Gänsen und Hühnern). Häufig sind die "Worte" der Tieren nicht direkt an den Menschen, sondern an ein anderes Tier gerichtet (vom gleichen oder anderen Spezies). Die Tiere teilen auf diese Weise ihre Weltkenntnisse oder Informationen über die eigene Lage mit. Der Inhalt von diesen Aussagen bezieht sich häufig auf das in der menschlichen Sprache und Denkweise bestehende Stereotyp der jeweiligen Tierart (z.B. "das dumme Huhn").

Leszek Selin
Tiernamen und ihre Funktionen in Modra kraina von Alojzy Budzisz
(in der Übersetzung von Jan Drze¿d¿on)
Das Ziel der vorliegenden Ausarbeitung besteht in der semantischen und funktionellen Charakteristik von Bezeichnungen einzelner Tierarten im Novellenband Modra kraina ["Das blaue Ländchen"] von Alojzy Budzisz (anhand der polnischsprachigen Übersetzung von Jan Drze¿d¿on). Insgesamt hat der Verfasser 701 Verwendungen von 155 Namen, die sich auf 75 Tierarten beziehen, mit der Berücksichtigung von Säugetieren (17 Tierarten, 67 Namen, 408 Verwendungen), Vögeln (28 Tierarten, 45 Namen, 174 Verwendungen), Insekten und Weichtieren (15 Tierarten, 26 Namen, 83 Verwendungen), Fischen (14 Tierarten, 14 Namen, 23 Verwendungen), sowie auch von Amphibien und Reptilien (4 Tierarten, 4 Namen, 13 Verwendungen) untersucht. Zur Beschreibung von Funktionen der Tiermotive wurde eine modifizierte Klassifizierung von Funktionen der Floramotive angewandt, die von Andrzej Stoff bearbeitet wurde. In den auf diese Weise analysierten Novellen von Bu-dzisz treten Tiernamen in elf diversen Funktionen auf, dabei am meisten in der Objektfunktion (241 Verwendungen), darüber hinaus in der mimetischen (234 Verwendungen), metaphorischen (126 Verwendungen) und in der pejorativen Objektfunktion (42 Verwendungen), viel seltener auch in anderen Funktionen, wie: expressiv, fabelhaft, metasprachlich, mimetisch-satirisch, symbolisch, objektiv-satirisch und metaphorisch-imitativ. Die zitierten Angaben zur Frequenz der Tiernamen im Prosawerk von Alojzy Budzisz zeugen vom Reichtum an Tiermotiven in seinen Novellen, sowie auch von der Vielfältigkeit ihrer Funktionen, was vom realistischen Charakter seines Werkes und von einem, auf solche Weise widerspiegelten, für die Volkskultur typischen Weltbild herrührt.

Józef Borzyszkowski
Über kaschubische Problematik in "Rocznik Gdañski" ["Danziger Jahreszeitschrift"] in den Jahren 1927-2006

Die Gründungsinitiative eines polnischen wissenschaftlichen Vereins in der Freien Stadt Danzig stammte von Pfarrer Dr. Kamil Kantak, einem Vertreter der jungkaschubischen Bewegung und dem Mitgründer des Pommerschen Verlagsvereins (Pomorskie Towarzystwo Wydawnicze) in Danzig. Der Pommersche Verlagsverein veröffentlichte damals "Dziennik Gdañski" ("Danziger Tageszeitung") mitsamt einer geschichtlich-literarischen Zugabe "Pomorze" ("Pommern"), die ein Vorläufer von "Rocznik Gdañski" gewesen ist. Zu den Zielen des im Jahre 1922 gegründeten Vereins der Freunde der Wissenschaft und der Kunst in Danzig (Towarzystwo Przyjació³ Nauki i Sztuki) gehörten auch Fragen der Region Danzig und Pommerellen, darunter auch die Problematik der Kaschuben.
Im Jahre 1926 auf Initiative von Dr. W³adys³aw Pniewski wurde die sog. Kaschubische Abteilung gegründet, die später in die Sprachwissenschaftliche Abteilung umbenannt wurde. Pniewski war auch ein Verfasser von mehreren Ausarbeitungen auf dem Bereich der regionalen Problematik, darunter auch der kaschubischen Literatur. Nach dem Zwei-ten Weltkrieg wurde immer mehr Platz der historischen und sprachlichen Eigenart der Kaschubei im "Rocznik Gdañski" eingeräumt, und zwar besonders nach 1957, was vor allem der wissenschaftlichen und organisatorischen Tätigkeit von zwei herausragenden Redakteuren und Kaschubologen Andrzej Bukowski und Edward Breza zu verdanken ist.

Urszula Kêsikowa
Über einen bestimmten Typus von Vergleichen in Remus von Aleksander Majkowski

Sprachliterarische Vergleiche im Remus von Aleksander Majkowski, die aus einem Tiernamen im vergleichenden oder verglichenen (deutlich seltener) Satzglied bestehen, stellen eine Fortsetzung der literarischen Tradition dar. Im oben erwähnten Roman beziehen sich viele von solchen Sprachkonstruktionen gerade auf die Hauptfigur von Remus, indem sie seine, den Tieren ähnliche Tätigkeits- und Lebensweise charakterisieren sollen. Deswegen werden in den Vergleichen sowohl Appellative als auch konkrete Namen von Haus- und Wildtieren (Waldtieren) verwendet. Nicht nur Remus, sondern auch andere Romanfiguren werden mit Jagdtieren verglichen, besonders in den Situationen von Verfolgung und Ahndung. Das kaschubische Volk bezeichnet man als Herde oder Schwarm. Eine besondere Erwähnung verdienen hier Vergleiche der Frauenfiguren mit einigen positiv konnotierten Tiernamen, wie z.B. Taube, Katze, Reh, die in diesem Zusammenhang auch als Diminutive auftreten. Außer der semantischen Rolle ist hier ebenso die Expression von Bedeutung, die eine emotionelle Einstellung des Erzählers zu den schilderten Romanfiguren zeigt. Das zu bestimmende Element ist meistens der Mensch, seltener ein anderer konkreter Begriff, oder auch abstrakte Begriffe, die üblicherweise mit Insekten oder Vögeln verglichen werden.
Unter den Tiernamen, die Majkowski am meisten verwendet, überwiegen Säugetiere, aber auch Vögel. Seltener treten Insekten- und Fischnamen auf.
Zur Hauptfunktion dieser Vergleiche wird eine bildliche Darstellung der Romanwelt. Eine Zusammenstellung des Menschen mit dem Tier als Naturelemente weist auf gemeinsame Eigenschaften hin und betont die Einheit der Romanfiguren mit der Natur.


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